Das Floating Institut hat das Ziel, die Wirkungen des Floatings zu beforschen und zugänglich zu machen.
Beim Floating schweben Sie schwerelos in körperwarmen Salzwasser. Geschützt vor äußeren Störungen floaten Sie in Ihrer individuellen Wahrnehmungswelt.
» Mehr lesenDas Floating Institut macht wissenschaftliche Erkenntnisse zugänglich. So wird die Wirkung des Floatings bei Stress, chronischen Schmerzen, Burn-Out, uvm. leicht verständlich.
» Mehr lesenEine Stunde Floating reicht aus, um tiefgreifende Entspannung zu erleben. Wenn Sie dabei an einer unserer wissenschaftlichen Studien teilnehmen, ist das Floating sogar kostenlos.
» Mehr lesenDer Begriff Floating kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "Schweben". Floating ist ein tiefenentspannendes Bad in einer fast gesättigten Salzsole. Durch die hohe Salzkonzentration des Wassers ergibt sich so viel Auftrieb, dass Ihr Körper frei von jeder Anstrengung auf dem Wasser schwebt. Die Floating-Wanne, die die modernste Österreichs und wird von unserem Kooperationspartner, dem Floatingzentrum [schwerelos], zur Verfügungs gestellt. Sie hält die 25 cm tiefe Sole zwischen 34,8 und 35,2° Celsius, was der Außentemperatur der Haut entspricht.
Durch den bewussten Ausschluss aller akustischen und visuellen Störungen wechseln die Hirnwellen in den sogenannten Theta-Bereich, der sonst nur durch tiefen Schlaf oder disziplinierter Meditation erreichbar ist. Auf diese Weise gelangen Sie zu tiefer körperlicher und mentaler Entspannung, die Ihre Konzentrationsleistung fördert und Ihnen den kognitiven Zugang zu Ihrer emotionalen Befindlichkeit erleichtert. Dieser Zustand der schwerelosen Entspannung lässt sich nur im Floating erreichen.
Die positive Wirkung des Floatings auf die körperliche und geistige Gesundheit ist wissenschaftlich nachgewiesen. Besonders erfolgreich zeigt sich das Schwebebad in den Bereichen der Orthopädie, Sportmedizin, Rehabilitationsmedizin, Schmerztherapie, Dermatologie, Stressreduktion und der Förderung von Kreativität. Zudem wirkt die Salzsole auch positiv auf die Haut, das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel, die Muskulatur, die Nieren und auf hormonelle Funktionen. Das Bad in der Sole erhöhte zudem den körpereigenen Magnesiumhaushalt auf natürliche Weise und bewirkt nachweislich eine erhöhte Stresstoleranz und psychische Stabilität.
Das Floating Institut erforscht die Wirkungen des Floatings mit dem Ziel, das Verständnis von Psyche und Körper zu vertiefen und neue Therapiemöglichkeiten zu erschließen.
Das Floating Institut strebt Kooperationen mit universitären und außeruniversitären Bildungs- und Forschungseinrichtungen an. Sollten Sie Wissenschafter:in oder Student:in sein, so sind Sie herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Im Sinne der Transparenz und des Wissenstransfers verpflichtet sich das Floating Institut, aktuelle Forschungsergebnisse auf seiner Homepage zu veröffentlichen und aktiv Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Sämtliche Einnahmen des Floating-Betriebs fließen zur Gänze in die Instandhaltung und in aktuelle Forschungsprojekte.
An dieser Stelle stellt das Floating Institut Wien relevante wissenschaftliche Publikationen der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Im Sinne des freien Zugangs zu wissenschaftlicher Literatur verweisen die Links in unserer Online-Bibliothek ausnahmslos auf Open-Access-Dokumente.
In der Bangkok-Charta der WHO wird Lebensqualität als das übergeordnete Ziel in der Gesundheitsförderung beschrieben. Das Konzept der Lebensqualität setzt sich hierbei aus sozialen, mentalen, psychischen und körperlichen Aspekten zusammen und fußt daher auf einer ganzheitlichen Betrachtung des menschlichen Wohlbefindens.
Da das Floating-Verfahren sowohl auf der körperlich-muskulären als auch auf der psychisch-mentalen Ebene wirkt, kann es dazu beitragen, die individuelle Lebensqualität zu verbessern. In diesem Sinne kann Floating ebenfalls als Präventivmaßnahme verstanden werden, um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Kjellgren, A., Westman, J. (2014). Beneficial effects of treatment with sensory isolation in flotation-tank as a preventive health-care intervention – a randomized controlled pilot trial. BMC Complementary and Alternative Medicine 2014, 14:417.
Suedfeld, P., Borrie, R. A. (1999). Health and therapeutic applications of chamber and flotation restricted environmental stimulation therapy (REST). Psychology and Health, 1999, Vol. 14, pp. 545-566.
Stress ist ein Zustand erhöhter psychischer und physischer Alarmbereitschaft, der durch vielerlei Faktoren ausgelöst werden kann. Neurophysiologisch zeigt sich Stress in der Erregung des sympathischen Nervensystems, das mit dem evolutionär sinnvollen Verhalten von Kampf und Flucht in Verbindung steht.
Durch das Schweben im Floating-Tank kann Stress signifikant reduziert werden, indem der Zustand der Übererregung reduziert und das parasympathische Nervensystem aktiviert wird. Durch wiederholtes Floating zeigt sich zudem ein nachhaltiger Lerneffekt im Umgang und dem eigenen Empfinden von Stresssituationen.
van Dierendonck, D., te Nijenhuis, J. (2005). Flotation restricted environmental stimulation therapy (REST) as a stress-management tool: A meta-analysis. Psychology and Health, June, 2005, 20(3): 405–412.
Suedfeld, P., Ballard, E. J., Murphy, M. (1983). Water immersion and flotation: From stress experiment to stress treatment. Journal of Environmental Psychology (1983) 3, 147-155.
Das Burnout-Syndrom ist eine Art Erschöpfungsdepression, die sich durch körperliches, emotionales und geistiges „Ausgebranntsein" kennzeichnet. Burnout ist zwar nicht als eigenständige Krankheit definiert, wird jedoch meist durch übermäßig großen Stress ausgelöst, der über längere Zeit hinweg nicht bewältigt werden kann.
In wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass Personen, die am Burnout-Syndrom leiden, durch wiederholtes Floating eine Steigerung des Wohlbefindens erfahren. Dabei wird vor allem die Grundlage des Burnouts – der Stress – sukzessive verringert.
Kjellgren, A., Buhrkall, H., Norlander, T. (2011). Preventing Sick-leave for Sufferers of High Stress-load and Burnout Syndrome: A Pilot Study Combining Psychotherapy and the Flotation tank. International Journal of Psychology and Psychological Therapy 2011, 11, 2, pp. 297-306.
Kjellgren, A., Buhrkall, H., Norlander, T. (2010). Psychotherapeutic Treatment in Combination with Relaxation in a Flotation Tank: Effects on "Burn-Out Syndrome". The Qualitative Report Volume 15 Number 5 September 2010 1243-1269.
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass regelmäßiges Floating einen deutlichen Einfluss auf die Kreativität und das autobiographische Gedächtnis hat. Dabei scheint man während des Floatings in einen angenehmen Halbschlaf-Zustand zu versinken, in dem ein leichterer Zugang zu originelleren Ideen möglich ist als im Alltag. In diesem Zustand der Versenkung sind auch Erinnerungen an erlebte Ereignisse deutlich leichter erreichbar.
Suedfeld, P., Metcalfe, J., Bluck, S. (1987). Enhancement of scientific creativity by flotation REST. Journal of Environmental Psychology (1987) 7, pp. 219-231.
Suedfeld, P., Eich, E. (1995). Autobiographical memory and affect under conditions of reduced environmental stimulation. Journal of Environmental Psychology (1995) 15, 321–326.
Das subjektive Erleben während des Floatings schließt auch veränderte Bewusstseinszustände und mystische Erfahrungen mit ein. Obwohl diese Phänomene nicht die Norm sind und erst nach längerem Floaten auftreten können, sind sie ein deutlicher Hinweis darauf, wie durch Floating der menschliche Erfahrungshorizont ohne den Gebrauch von psychedelischen Substanzen erkundet werden kann.
Die spirituellen Erfahrungen, zu denen man während des Floatings Zugang bekommen kann, weisen folgende Merkmale auf:
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass gerade die Veränderung des Bewusstseinszustandes aufs Engste mit der tiefenentspannenden Wirkung des Floating-Tanks verbunden ist.
Kjellgren, A., Lyden, F., Norlander, T. (2008). Sensory Isolation in Flotation Tanks: Altered States of Consciousness and Effects on Well-being. The Qualitative Report Volume 13 Number 4 December 2008 636-656.
Kjellgren, A., Lindahl, A., Norlander, T. (2010). Altered states of consciousness and mystical experiences during sensory isolation in flotation tank. Imagination, Cognition and Personality, Vol. 29(2) 135-146, 2009-2010.
Die wissenschaftliche Forschung hat bereits sehr früh die positiven Wirkungen des Floating-Verfahrens bei chronischen und stressbedingten Muskelschmerzen bestätigt. Die Effekte treten bereits nach wenigen Tank-Besuchen auf und halten für mehrere Monate an. In den Publikationen wird Floating daher als geeignete bzw. komplementäre Schmerzbehandlung empfohlen.
Wallbaum, A. B., Rzewnicki, R., Steele, H., Suedfeld, P. (1991). Progressive muscle relaxation and restricted environmental stimulation therapy for chronic tension headache: a pilot study. International Journal of Psychosomatics, Vol 38(1-4), 1991, 33-39.
Bood, S. Å., Sundequist, U., Kjellgren, A., Norlander, T. (2006). Eliciting the Relaxation Response With the Help of Flotation–REST in Patients With Stress-Related Ailments. International Journal of Stress Management 2006, Vol. 13, No. 2, 154–175.
Bood, S. Å., Sundequist, U., Kjellgren, A., Nordström, G., Norlander, T. (2007). Effects of flotation REST on stress related muscle pain: Are 33 flotation sessions more effective than 12 sessions? Social Behavior and Personality, 2007, 35(2), 143-156.
Fibromyalgie ist ein Sammelbegriff von Erkrankungen, die generalisierte Schmerzen, Depressionen und vegetative Störungen aufweisen. Dabei zeigen sich die chronischen Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Rückenmuskulatur und um die Gelenke und gehen einher mit einer erhöhten Druckempfindlichkeit. Begleitsymptome sind zudem Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit sowie Konzentrations- und Antriebsschwäche.
Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass Floating eine deutliche Reduktion der Symptome sowie signifikant positive Verbesserungen bei den Faktoren Bewegungsfreiheit, Entspannung, Wohlbefinden und Energie bewirkt.
Borrie, R., Russell, T., Schneider, S. (2012). The effect of flotation REST on the symptoms of fibromyalgia. A paper presented at the Float Summit 2012 in Gothenburg, Sweden.
Borrie, R. A. Floating REST – Eine vielversprechende Therapie zur Behandlung der Fibromyalgie. Vom Deutschen Floating Verband übersetzte und überarbeitete Version, Mai 2013.
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Floating einen Effekt auf die sensomotorischen Aspekte der Kreativität hat, sodass kreatives Tun wie z.B. Musikimprovisationen leichter gelingt. Zudem kommt es während des Floatings zu einer Form der Versenkung, in der Bewegungsabläufe imaginiert werden können. Durch diese Form des imaginären „Trainings" lassen sich motorische Fähigkeiten deutlich verbessern.
Vartanian, O., Suedfeld, P. (2011). The Effect of the Flotation Version of Restricted Environmental Stimulation Technique (REST) on Jazz Improvisation. Music and Medicine OnlineFirst, May 6, 2011.
Suedfeld, P., Collier, D. E., Hartnett, B. D. (1993). Enhancing perceptual-motor accuracy through flotation REST. The Sport Psychologist, Vol 7(2), Jun 1993, 151-159.
Solebäder können bei vielen Hautproblemen wie Allergien, Neurodermitis und Psoriasis sehr hilfreich sein. Die lindernde Wirkung der Salzsole kann als ergänzende dermatologische Behandlung dieser Krankheitsbilder empfohlen werden. Es ist nachgewiesen, dass Eiweiß in den Hautzellen vermehrt abgebaut wird und sich dadurch die Zellteilungsrate erhöht. Der Regenerationsprozess der Haut wird auf natürliche Art stimuliert. Magnesium trägt zur Normalisierung des Abschuppungsprozesses der Haut bei und beschleunigt den Zellstoffwechsel.
Beim Floating kommen noch die Effekte der mentalen und körperlichen Tiefenentspannung hinzu, denen zumindest eine indirekte Wirkung bei Hautleiden zugeschrieben wird, die einen möglichen psychosomatischen Hintergrund aufweisen.
Waring, R. H. Report on Absorption of magnesium sulfate (Epsom salts) across the skin. School of Biosciences, University of Birmingham.
Das Schweben in hochkonzentrierter Salzsole ermöglicht es dem menschlichen Körper, eine Position einzunehmen, die so in keinem Bett, Wasserbett oder in einer Badewanne möglich ist. Diese spezielle Position hat mehrere orthopädisch relevante Effekte:
Hierdurch lösen sich akute und chronische Verspannungen und es treten Verbesserungen bei Bandscheibenvorfällen, Gelenkbeschwerden, Ischias, Hexenschuss, Zerrungen und Verstauchungen ein.
Bood, S., Kjellgren, A., Norlander, T. (2009). Treating stress-related pain with the flotation restricted environmental stimulation technique: Are there differences between women and men? Pain Research & Management 2009 Jul-Aug; 14(4): 293–298.
Bood, S. Å., Sundequist, U., Kjellgren, A., Nordström, G., Norlander, T. (2007). Effects of REST on stress related muscle pain: Are 33 flotation sessions more effective than 12 sessions? Social Behaviour and Personality, 35, 143-156.
Durch unsere Kooperation mit dem Floatingzentrum [schwerelos] können Privatpersonen die Wirkungen des Floatings erleben. Um zu buchen, benutzen Sie bitte den folgenden Link:
Falls Sie an einer unserer Studien teilnehmen, ist das Floating kostenlos. » Mehr lesen
Das Floating Institut Wien ist eine Interessensgemeinschaft, die von Mitgliedern aus den verschiedensten Fachrichtungen getragen wird:
Unser Anliegen ist es, Forschung zum Thema Floating auf internationalem Niveau zu betreiben, sowie relevante wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
In diesem Sinne ist die Floating-Anlage des Instituts als eine Wahrnehmungsinstallation zu verstehen, die den Zweck hat, den persönlichen Zugang zum eigenen körperlichen und psychischen Erleben zu fördern. Als private Initiative ist das Floating Institut Wien nicht gewinnorientiert. Daher fließen alle Einnahmen des Floating-Betriebs zur Gänze in die Instandhaltung der Floating-Anlage sowie in die wissenschaftliche Forschung. Zudem ist die Benutzung der Floating-Anlage für Teilnehmer an wissenschaftlichen Studien grundsätzlich kostenlos.
Unsere Floating-Anlagen werden von unserem Kooperationspartner, dem Floatingzentrum [schwerelos] zur Verfügung gestellt. » Mehr lesen
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